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# Installationsleitfaden

## Einleitung

Die VergeOS-Installation ist ein einzelnes [startfähiges ISO-Image](/plan-and-deploy/de/implementierungsleitfaden/install-media.md) mit allen für das vollständige System benötigten Paketen.

Dieses Dokument enthält allgemeine Anweisungen zur Installation eines VergeOS-Systems. Für Produktivsysteme verwenden Sie Hardware in Rechenzentrumsqualität und folgen Sie unseren Referenzarchitekturen, die sich im [Implementierungshandbuch](/plan-and-deploy/de/implementierungsleitfaden/intro.md).

### Installationsprozess

```mermaid
graph LR
    A["Vor der Installation<br>- Netzwerkinformationen einrichten<br>- BIOS-Einstellungen überprüfen"] --> B["Primären<br>Controller-Knoten installieren"]
    B --> C["Sekundären<br>Controller-Knoten installieren"]
    C --> D["Zusätzliche<br>Knoten bei Bedarf installieren<br>Scale-out-Compute,<br>FTE"]
    D --> E["Ihr System überprüfen"]
    E --> F["Nächste Schritte<br>Checkliste nach der Installation"]
```

## Schritte vor der Installation

Bevor Sie mit der Installation fortfahren, stellen Sie bitte sicher, dass Sie die folgenden Dokumente geprüft haben:

* [Checkliste vor der Installation](/plan-and-deploy/de/implementierungsleitfaden/pre-installation.md)
* [Bootfähiges Medium](/plan-and-deploy/de/implementierungsleitfaden/install-media.md)

***

## Den primären Controller-Knoten installieren

{% hint style="warning" %}
**VergeOS wird auf jedem Knoten als vollständiges Betriebssystem installiert. Ausgewählte Laufwerke werden formatiert, und vorhandene Daten auf diesen Laufwerken gehen verloren.**
{% endhint %}

1. Starten Sie den ersten Knoten mit dem Installations-ISO. Das vollständige Installationsprogramm wird in den Speicher geladen; der Ladefortschritt wird auf dem Bildschirm angezeigt. Die Ladezeiten variieren je nach verwendetem Installationsmedium.
2. Auswählen **Installieren (Standard)** (Standard). Dies ist die Standardauswahl; die Installation wird automatisch mit einer Standardinstallation fortgesetzt. Nicht-Standard-Installationsoptionen sollten nur ausgewählt werden, wenn Sie eng mit dem VergeIO-Support zusammenarbeiten.
3. Auswählen **Controller** (Standardauswahl). Die ersten zwei Knoten des Systems werden Controller-Knoten sein.
4. Auswählen **Ja** anzugeben, dass dies eine **Neue Installation**.
5. Auswählen **Zeitzonen- und NTP-Server-Einstellungen**.

   <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="success" class="hint hint-success"><p><strong>Die Auswahl der Zeitzone basiert in der Regel auf dem geografischen Standort der Server, kann aber alternativ nach Administrationspräferenz konfiguriert werden. Windows-VMs übernehmen standardmäßig die Systemzeitzone; eine Registry-Änderung ist erforderlich, um eine Windows-VM auf UTC-Zeit zu konfigurieren.</strong></p></div>
6. Wählen Sie die passenden **Datum/Uhrzeit**.

   <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="warning" class="hint hint-warning"><p><strong>Das korrekte Datum/die korrekte Uhrzeit ist für den vSAN-Betrieb sehr wichtig. Stellen Sie während der Installation sicher, dass das Datum korrekt gesetzt ist und die Uhrzeit einigermaßen nah an der genauen Zeit liegt, um mögliche Probleme zu vermeiden.</strong></p></div>
7. Geben Sie einen **Systemnamen**ein. Dadurch wird Ihr System in Ihrem Dashboard, in Warnmeldungen/Berichten dieses Systems und bei Site-Synchronisierungen identifiziert. Dieser Name kann nach der Installation in den Systemeinstellungen geändert werden.
8. Geben Sie **Admin-Benutzeranmeldedaten**ein. Das Passwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein. Diese Anmeldedaten können nach der Installation geändert werden; es ist jedoch wichtig, Benutzername/Passwort für die erste Anmeldung am System verfügbar zu haben.
9. Geben Sie **E-Mail-Adresse des Admins**ein. Diese Adresse wird für Passwortzurücksetzungen des Administratorkontos sowie für den Empfang von Abonnement-Warnmeldungen/-Berichten verwendet, die an den Admin-Benutzer gerichtet sind. Während der Installation muss eine Admin-E-Mail-Adresse eingegeben werden; sie kann auch nach der Installation in der Benutzeroberfläche konfiguriert werden.

### Physische Netzwerke konfigurieren

**Die folgenden Schritte werden verwendet, um jedes der physischen Netzwerke für den Knoten zu definieren.**

10. Eine Liste aller erkannten NICs wird angezeigt. **Wählen Sie eine NIC (oder mehrere NICs, bei Port-Bonding)**, um das zugehörige physische Netzwerk zu konfigurieren.

    <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="info" class="hint hint-info"><p><strong>Port-Bonding (LAG) sollte nicht für Core-Fabric-Netzwerke verwendet werden, da es die integrierte Redundanz auf Basis mehrerer physischer Core-Fabric-Netzwerke beeinträchtigt.</strong></p></div>
11. **Physische Netzwerkeinstellungen angeben:**

    <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="success" class="hint hint-success"><p><strong>Tastaturhinweise: [Tab] bewegt sich nicht von Feld zu Feld, sondern zwischen Aktionspunkten (Fertigstellen/Bearbeiten/Abbrechen). [Enter] schaltet den Bearbeitungsmodus um. Wenn der Bearbeitungsmodus AUS ist, ist ein Eingabefeld blau hervorgehoben, und Sie können mit den Pfeiltasten nach oben/unten zwischen den Feldern wechseln. Wenn der Bearbeitungsmodus EIN ist, können Sie das Feld mit dem Cursor ändern.</strong></p></div>

* **Name** - Dieser Name wird in der Benutzeroberfläche verwendet, um dieses Netzwerk zu identifizieren. Geben Sie einen Namen ein, der dabei hilft zu erkennen, wo die NIC(s) eingesteckt sind, z. B. den Hostnamen des Switches oder die organisatorische Namenskonvention. Dies kann nach der Installation geändert werden.
* **Beschreibung** (optional) - Hier kann Text eingegeben werden, um zusätzliche administrative Informationen bereitzustellen.
* **MTU** - Die MTU-Einstellung muss immer ein Wert sein, der von der physischen Switching-Hardware unterstützt wird. Für Core-Fabric-Netzwerke sollte die MTU groß genug sein, um die bereitgestellten Mandantenfähigkeitsstufen zu unterstützen; der Standardwert ist 9192.

  <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="success" class="hint hint-success"><p><strong>Bei der Konfiguration der MTU eines externen Netzwerks gilt: Der Internetstandard-MTU für die meisten Ethernet-Netzwerke beträgt 1500. Der Standard für VPN-Verbindungen beträgt 1400 Byte (variiert je nach Dienst).</strong></p></div>
* **Core-Netzwerk:** - Wenn hier ein Core-Netzwerk vorhanden sein soll, muss der Wert "yes" sein. Andernfalls ändern Sie den Wert auf leer oder "no".
* **VLAN** - Der PVID-Port wird immer bevorzugt (0 oder leer für keinen), aber ein VLAN-Tag kann berücksichtigt werden, indem hier die korrekte VLAN-ID eingegeben wird.

12. **Wiederholen Sie die obigen Schritte, um alle Ihre physischen Netzwerke zu konfigurieren** bis jeder NIC zugewiesen wurde. Wenn eine NIC nicht eingesteckt ist, sollte sie hier während der Installation dennoch konfiguriert werden; sie kann mit einem Namen wie "unplugged" oder "unused" versehen werden.

    <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="info" class="hint hint-info"><p><strong>Sie können [Done] auswählen, wenn Sie mit der Konfiguration aller Ihrer physischen Netzwerke fertig sind.</strong></p></div>
13. Wählen Sie ein **physisches externes Netzwerk aus, das UI/LAN/WAN-Zugriff bereitstellt**.
14. Geben Sie die passende **VLAN-ID für das externe/UI-Netzwerk ein**. Verwenden Sie nach Möglichkeit PVID-Ports (0 oder leer), andernfalls geben Sie die passende VLAN-ID ein.
15. Geben Sie eine **Netzwerkadresse** für das externe/UI-Netzwerk ein:

    * **Statisch:** Geben Sie die Adresse im CIDR-Format ein (zum Beispiel 10.0.0.2/24). Sie werden außerdem nach dem Standard-Gateway und den DNS-Serveradressen gefragt.

    **-ODER-**

    * **DHCP:** Eine leere Eingabe oder "dhcp" ermöglicht es dem Netzwerk, eine externe DHCP-Adresse zu beziehen. Die Verwendung von DHCP beschränkt das Netzwerk auf eine einzelne IP-Adresse; dies ist typischerweise nur für Test-/Evaluierungssysteme oder reine Speichersysteme geeignet. Wenn DHCP ausgewählt wird, werden Sie außerdem nach dem Namen/der Domäne gefragt, die von diesem DHCP-Client verwendet werden soll.
16. Konfigurieren Sie **Verschlüsselungseinstellungen**. (optional, Verschlüsselung im Ruhezustand).

* Wenn Verschlüsselung ausgewählt wird, werden Sie nach einem **AES256-Verschlüsselungsschlüssel-Passphrase**. Die Passphrase muss zwischen 8 und 64 Zeichen lang sein.
* Optional können Sie **den generierten Verschlüsselungsschlüssel auf ein USB-Laufwerk/ein dediziertes Gerät schreiben**. Bevor Sie bei dieser Option "Ja" auswählen, müssen Sie sicherstellen, dass das USB-Laufwerk/das dedizierte Speichergerät angeschlossen ist. Auf dem nächsten Bildschirm, **prüfen Sie, ob das vorgesehene Gerät ausgewählt ist, bevor Sie < OK > drücken.**

  <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="warning" class="hint hint-warning"><p><strong>Die Auswahl der Verschlüsselung ist nach der Installation nicht umkehrbar; ein Wechsel von verschlüsselt zu unverschlüsselt oder umgekehrt würde eine Neuinstallation des Systems erfordern.</strong></p></div>

17. **Wählen Sie Laufwerke aus, die im vSAN verwendet werden**. Alle erkannten Laufwerke werden angezeigt und standardmäßig ausgewählt. **Deaktivieren Sie alle Laufwerke, die ausgeschlossen werden sollen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle entfernbaren Geräte oder Laufwerke deaktivieren, die zum Speichern eines optionalen Verschlüsselungsschlüssels verwendet werden sollen.** Das System zeigt für jedes Laufwerk eine automatisch ausgewählte Tier-Stufe an. Die Zuweisung der Stufen kann in einem nachfolgenden Dialog geändert werden.

    {% hint style="warning" %} **Ausgewählte Laufwerke werden mit einem Sternchen angezeigt; stellen Sie sicher, dass alle Laufwerke, die Sie abwählen möchten, links außen kein Sternchen haben, bevor Sie < OK > drücken.**

    {% endhint %}
18. **Laufwerksstufenzuweisungen manuell festlegen (optional)**:

Auswählen **< Ja >** und **\[Enter]** um alle Laufwerke anzuzeigen und optional alle Stufenzuweisungen zu ändern. Wenn Sie mit der manuellen Auswahl der Stufenzuweisungen fertig sind, wählen Sie "Done" und \[Enter].

19. Konfigurieren Sie **RAM für Überprovisionierung/Failsafes (Swap)** (optional):

Bei der Planung von Swap sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen, darunter: Verfügbarkeit von Speicherplatz, Systemnutzung, Laufwerkstyp usw. Wenden Sie sich für weitere Informationen an das VergeIO-Implementierungsteam. Swap kann nach der Installation in der Benutzeroberfläche für neue und neu formatierte Laufwerke konfiguriert werden.

* Speicher **Stufe** für Swap zu verwenden.

  <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="info" class="hint hint-info"><p><strong>Swap-Stufe auswählen</strong></p><ul><li>Typischerweise werden Laufwerke der Stufe 0 nicht bevorzugt; wählen Sie nach Möglichkeit die nächstschnellere Laufwerksstufe aus.</li><li>Wählen Sie keine HDD-Laufwerke für Swap aus, es sei denn, der Knoten enthält nur diesen Speichertyp.</li></ul></div>
* Geben Sie die Menge an Swap ein, die eingerichtet werden soll **pro Laufwerk (in MB)**; z. B. wenn sich in der ausgewählten Stufe 8 Laufwerke befinden, können Sie 2048 eingeben, um 16.384 MB (16 GB) Swap zu erhalten.

  <div data-gb-custom-block data-tag="hint" data-style="warning" class="hint hint-warning"><ul><li>Im Allgemeinen sollten pro Knoten nicht mehr als 16 GB Swap konfiguriert werden.</li><li>Große Mengen an Swap können die Leistung beeinträchtigen.</li></ul></div>
* Eine Meldung wird mit der Gesamtmenge an Swap/Anzahl der Laufwerke angezeigt. Überprüfen Sie diese Informationen und wählen Sie < Ja > zur Bestätigung oder < Nein > zur Neukonfiguration.

20. Auswählen **Laufwerke zum Booten formatieren**. Diese Eingabeaufforderung erscheint nur, wenn keine Laufwerke für die Einbeziehung in das vSAN ausgewählt wurden. Ältere Hardware (z. B. Legacy-Chassis, BOSS-Karte) erfordert möglicherweise, dass Sie Laufwerke angeben, die zum Booten formatiert werden sollen. In den meisten Fällen können Sie \[Enter] drücken, um mit der Installation fortzufahren, ohne Boot-Laufwerke auszuwählen.
21. **UEFI-Partitionen** - Einige UEFI-Systeme erkennen EFI-Partitionen nicht automatisch. Wenn Sie zur Registrierung von UEFI-Boot-Optionen aufgefordert werden, wird die Auswahl von "yes" empfohlen.

Wenn die Installationsauswahlen finalisiert sind, wird das vSAN initialisiert und Pakete werden installiert. Jedes ausgewählte Laufwerk wird nacheinander formatiert (große Laufwerke können mehrere Minuten zum Formatieren benötigen) und dem vSAN hinzugefügt.

22. Das Installationsprogramm zeigt an, wenn es abgeschlossen ist. **Entfernen Sie das Installationsmedium und drücken Sie \[Enter], um neu zu starten.**

### Nach dem Neustart

23. Wenn das vSAN erfolgreich eingebunden und das System gestartet wurde, erscheint das Benutzermenü. Drücken Sie **\[Enter]** um auszuwählen **Benutzeroberfläche** und geben Sie die Admin-Anmeldedaten ein. Das Haupt-Dashboard für Ihr neues System wird angezeigt. Die Statusanzeigen sollten alle grün sein.

***

## Installieren Sie den sekundären Controller-Knoten

{% hint style="info" %}
**Der primäre Controller-Knoten muss vollständig installiert und gestartet sein, bevor der sekundäre Controller-Knoten installiert wird.**
{% endhint %}

1. **Starten Sie** den zweiten Knoten mit dem Installations-ISO.
2. Auswählen **Standardinstallation** (Standard). Dies ist die Standardauswahl; der Installationsprozess wird mit dieser Auswahl automatisch fortgesetzt. Nicht-Standard-Installationsoptionen sollten nur ausgewählt werden, wenn Sie eng mit dem VergeIO-Support zusammenarbeiten.
3. Auswählen **Controller** (Standardauswahl).
4. Auswählen **Nein** um anzugeben, dass dies KEIN neues System ist. (Sie verbinden sich mit dem bereits oben erstellten System.)

{% hint style="warning" %}
**Wenn Sie hier nicht "No" auswählen, erstellt das Installationsprogramm ein neues separates System, anstatt dem installierten primären Knotencontroller beizutreten.**
{% endhint %}

5. Sie werden aufgefordert, das **Admin-(root)-Passwort für das System einzugeben, dem Sie beitreten.** Geben Sie die **Admin-Anmeldedaten** ein, die während der Installation des primären Controller-Knotens erstellt wurden.
6. Auswählen **Ja** um zu versuchen **automatische Erkennung der Netzwerkkonfiguration** . Dies wird empfohlen, da es versucht, die vorhandenen Netzwerke zu erkennen und den neuen Knoten automatisch entsprechend zu konfigurieren, wodurch manuelle Netzwerkkonfigurationsfehler vermieden werden. Die Netzwerkerkennung kann einige Minuten dauern.
7. Beide Core-Netzwerke sollten erkannt werden. Nach erfolgreicher Erkennung jedes Netzwerks, **überprüfen Sie** die angezeigten Informationen und drücken Sie \[Enter], um fortzufahren.
8. Auswählen **Verschlüsselungseinstellungen**; diese Einstellungen müssen mit denen übereinstimmen, die während der Installation des primären Controllers eingegeben wurden.
9. Auswählen **Laufwerke, die im vSAN verwendet werden** und **(optional) Laufwerksstufenzuweisungen ändern**; diese Auswahlen sollten mit den Laufwerks-/Stufenkonfigurationen übereinstimmen, die bei der Installation des primären Controller-Knotens vorgenommen wurden.
10. Das Installationsprogramm zeigt an, wenn es fertig ist. Entfernen Sie das Installationsmedium und drücken Sie \[Enter], um neu zu starten.

{% hint style="info" %}
**N+2 vSAN-Redundanz (3 Controller-Knoten)**

Zwei Controller-Knoten bieten die standardmäßige **N+1** Redundanzkonfiguration, die zwei Kopien jedes Datenblocks vorhält und sich gut für die meisten Umgebungen eignet.

**N+2** Konfigurationen werden ebenfalls unterstützt und halten drei Kopien jedes Datenblocks im gesamten System vor.

N+2 erfordert **3 Controller-Knoten** installiert zu haben. Weitere Details zu Redundanzstufen, Anforderungen und Anwendungsfällen finden Sie unter [vSAN-Redundanzstufen verstehen](/run-the-platform/de/speicher/vsan-redundancy-levels.md).

Nachdem alle drei Controller-Knoten installiert wurden, ist ein **Neustart aller 3 Knoten erforderlich** um die N+2-Redundanzstufe zu aktivieren.

{% hint style="warning" %}
Das Wechseln zwischen Redundanzstufen auf einem bestehenden System beinhaltet einen vollständigen Datenumverteilungsprozess, der **erhebliche Ausfallzeiten**erfordern kann, insbesondere bei Systemen mit großen Mengen gespeicherter Daten. Diese Änderung sollte nur in Abstimmung mit **dem VergeIO-Support**.
{% endhint %}
{% endhint %}

### Nach dem Neustart (sekundärer Controller)

11. Warten Sie, bis das System geladen ist und das Benutzermenü angezeigt wird. Wählen Sie **Benutzeroberfläche**aus, und geben Sie die Admin-Anmeldedaten ein.
12. Überprüfen Sie die grünen Statusanzeigen, bevor Sie mit der Installation eines weiteren Knotens fortfahren.

## Zusätzliche Knoten installieren (bei Bedarf)

Zusätzliche Knoten können nach Bedarf installiert werden. Diese Knoten können sein:

* [**Scale-out**](/plan-and-deploy/de/implementierungsleitfaden/scale-out-nodes.md)
* [**Nur-Compute**](/plan-and-deploy/de/implementierungsleitfaden/compute-nodes.md)
* [**Nur-Speicher**](/plan-and-deploy/de/implementierungsleitfaden/storage-nodes.md)

## Schritte nach der Installation

Wenn die Knoteninstallationen abgeschlossen sind, siehe [**Nach der Installation**](/plan-and-deploy/de/implementierungsleitfaden/post-installation.md) für die nächsten Schritte.

***

## Fehlerbehebung & Support

Wenn während der Installation Probleme auftreten:

* Drücken Sie `Esc` um abzubrechen und eine Befehlszeile zu erhalten
* Geben Sie `yb-install` zum Fortsetzen oder `yb-install --restart` um neu zu beginnen.


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# Agent Instructions
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