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# VM-Migration & -Import

## Überblick

Die Migration bestehender Workloads in VergeOS ist eine der häufigsten Day-1-Aktivitäten bei neuen Bereitstellungen. Ganz gleich, ob Sie von VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, KVM/QEMU oder sogar Bare-Metal-Servern umsteigen, VergeOS bietet mehrere Importpfade – jeweils optimiert für unterschiedliche Szenarien, VM-Anzahlen und Toleranzen für Ausfallzeiten.

Diese Seite behandelt jede unterstützte Migrationsmethode, die von VergeOS akzeptierten Dateiformate, die Planung vor der Migration, die Optimierung nach dem Import sowie das Exportieren von VMs bei Bedarf wieder aus der Plattform heraus.

```mermaid
flowchart LR
    subgraph sources["Quellplattformen"]
        VMW["VMware vSphere"]
        HV["Hyper-V"]
        KVM["KVM / QEMU"]
        PM["Physische Maschinen"]
    end

    subgraph methods["Importmethoden"]
        CONN["VMware Connector"]
        FILE["Datei-Upload"]
        NAS["NAS-Volume-Import"]
        CLONE["Klon-Dienstprogramm"]
        CIRRUS["Cirrus Data"]
    end

    subgraph vergeos["VergeOS"]
        VM["Laufende VMs"]
    end

    VMW --> CONN
    VMW --> FILE
    HV --> FILE
    KVM --> FILE
    HV --> NAS
    KVM --> NAS
    VMW --> NAS
    PM --> CLONE
    PM --> CIRRUS
    VMW --> CIRRUS

    CONN --> VM
    FILE --> VM
    NAS --> VM
    CLONE --> VM
    CIRRUS --> VM
```

## Migrationsmethoden

VergeOS bietet fünf verschiedene Importpfade. Die richtige Wahl hängt von Ihrer Quellplattform, der Anzahl der VMs und davon ab, wie viel Ausfallzeit Sie tolerieren können.

### VMware Connector (Live-Migration)

Das **VMware-Connector** ist die empfohlene Methode für produktive VMware-Umgebungen. Sie erstellt eine direkte API-Verbindung zu vSphere und führt vollständige + inkrementelle Backups mit VMware's **Change Block Tracking (CBT)**.

**So funktioniert es:**

1. **Erstellen Sie einen VMware-Dienst** in VergeOS – dadurch wird eine Verbindung zu vCenter (oder einem ESXi-Host) mit Admin-Anmeldedaten, DNS/IP und Port 443 hergestellt.
2. **Aktivieren Sie den Dienst** und aktualisieren Sie die VMs, um das Quellinventar zu entdecken.
3. **Erstellen Sie Backup-Zeitpläne** mit Aufgaben für vollständige und differenzielle Backups.
4. **Weisen Sie Zeitpläne VMs zu** – verschiedene Zeitpläne können für unterschiedliche VMs gelten (z. B. Produktion vs. Entwicklung/Test).
5. **Führen Sie erste vollständige Backups aus**, anschließend erfassen inkrementelle Backups nur die geänderten Blöcke über CBT.
6. **Umschalten** sobald sich die Dauer der inkrementellen Backups stabilisiert (was minimale Datenänderungen anzeigt), und importieren Sie dann die VMs aus den Backup-Jobs.

**Wichtige Funktionen:**

* Live-Migration aus laufenden VMware-Umgebungen – die Quell-VMs bleiben während der Übertragung betriebsbereit
* Unterstützung für inkrementelle Backups über VMware CBT für effiziente Bandbreitennutzung
* Stapelimport mehrerer VMs gleichzeitig
* Konfigurierbare Anzahl gleichzeitiger Backups (Standard: 4)
* Integrierte Planung für fortlaufende DR-/Backup-Prozesse von VMware-Umgebungen
* Importierte VMs können direkt in VergeOS aus den Backup-Daten gestartet werden

{% hint style="success" %}
**Best Practices für den VMware Connector**

* Verbinden Sie sich mit dem **vSphere-Cluster** statt mit einem einzelnen ESXi-Host
* Lassen Sie „Änderungsverfolgung automatisch pro VM aktivieren“ **aktiviert** (der Standard), um sicherzustellen, dass differenzielle Backups korrekt funktionieren
* Nehmen Sie sowohl vollständige als auch differenzielle Backup-Aufgaben in Ihren Zeitplan auf – vollständige Backups wöchentlich, Differentials an den Tagen dazwischen
* Verwenden Sie Voll-Backups mit Thick Provisioning für die langfristige Aufbewahrung
  {% endhint %}

{% hint style="warning" %}
**Netzwerkanforderungen für den VMware Connector**

Der Connector kommuniziert mit vCenter über **Port 443**, aber die Festplattendaten werden direkt von den ESXi-Hosts über das NFC-Protokoll auf **Port 902**abgerufen. Damit Migrationen erfolgreich sind, benötigt VergeOS:

* **Direkten Netzwerkzugriff auf jeden ESXi-Host** – nicht nur auf vCenter. Der VMware-Dienst erreicht vCenter auf 443, um das Inventar aufzulisten, und verbindet sich dann mit dem einzelnen ESXi-Host, auf dem jede VM liegt, auf 902, um die Festplattendaten zu übertragen.
* **Port 443** offen zu vCenter (oder zum eigenständigen ESXi-Host) und **Port 902** offen zu jedem ESXi-Host.
* **Übereinstimmende MTU-Werte** durchgängig. Nicht übereinstimmende MTUs (z. B. Jumbo Frames auf einer Seite aktiviert, auf der anderen nicht) führen dazu, dass Backups hängen bleiben, Zeitüberschreitungen verursachen oder bei der Datenübertragung fehlschlagen. Bestätigen Sie, dass die MTU in VergeOS, den physischen Switches und den ESXi-vmkernel-Ports konsistent ist.
  {% endhint %}

{% hint style="info" %}
Der VMware-Dienst speichert die VMware-VM-Backups/Snapshots, die er abruft, in **vSAN (VergeFS)** Speicher. Dimensionieren Sie die Zielstufe für die vollständigen und inkrementellen Backup-Daten jeder VMware-VM, die Sie migrieren möchten – dieser Speicherbedarf kommt zusätzlich zu dem Speicher hinzu, den die importierten, laufenden VMs verwenden werden.
{% endhint %}

### Import aus hochgeladenen Dateien

Für einzelne VMs oder Umgebungen mit mehreren Plattformen können Sie VM-Konfigurations- und Festplattendateien direkt in das vSAN (VergeFS) hochladen und importieren.

**Zwei Ansätze:**

1. **Vollständiger Konfigurationsimport** – Laden Sie sowohl Konfigurations- (VMX, OVF) als auch Festplattendateien (VMDK, VHDX, QCOW2) hoch und wählen Sie dann „Aus Dateien importieren“, wenn Sie eine neue VM erstellen. VergeOS liest die Konfigurationsdatei, um die VM-Einstellungen automatisch zu befüllen.
2. **VM-Shell + Festplattenimport** – Erstellen Sie eine benutzerdefinierte VM mit den gewünschten Spezifikationen (CPU, RAM, NICs) und fügen Sie dann Laufwerke über „Festplatte importieren“ hinzu und wählen Sie die hochgeladenen Festplattendateien aus. Dies ist nützlich, wenn das Quellkonfigurationsformat nicht direkt unterstützt wird (z. B. Hyper-V XML).

**Schritte für den vollständigen Konfigurationsimport:**

1. Konfigurations- + Festplattendateien über den Dateimanager in das vSAN hochladen
2. Navigieren Sie zu **Virtuelle Maschinen → + Neue VM → Aus Dateien importieren**
3. Wählen Sie die Konfigurationsdatei (`.vmx`, `.ovf`) aus den verfügbaren Dateien
4. VM-Name und Beibehaltung der MAC-Adresse optional anpassen
5. Die bevorzugte Speicherstufe auswählen
6. Senden – die VM wird mit aus den Festplattendateien zugeordneten Laufwerken erstellt

### NAS-Volume-Import

Wenn VM-Dateien auf netzwerkzugänglichem Speicher (NFS- oder CIFS-Freigaben) liegen, können Sie sie direkt importieren, ohne sie zuerst in das vSAN hochzuladen.

NAS-Volume-Import erfordert **VMX- oder OVF-** Konfigurationsdateien; andere Formate müssen den Datei-Upload verwenden.

**So funktioniert es:**

1. Erstellen Sie einen **NAS-Dienst** innerhalb von VergeOS
2. Erstellen Sie ein **Remote-Volume** um die externe NFS/CIFS-Freigabe einzubinden
3. Navigieren Sie zu **Virtuelle Maschinen → + Neue VM → Aus Volume importieren**
4. Wählen Sie einen oder mehrere Ordner mit VM-Dateien aus (VMs werden auch aus Unterverzeichnissen der ausgewählten Ordner importiert)
5. Benennen Sie den Importauftrag optional um, schalten Sie die Beibehaltung der MAC-Adresse um und wählen Sie eine bevorzugte Speicherstufe
6. Senden Sie ab und überwachen Sie den Fortschritt im **Importaufträge** Dashboard

Diese Methode ist ideal für Batch-Migrationen, bei denen sich VM-Dateien bereits zentral auf einem Dateiserver oder SAN-Export befinden.

### VergeOS-Klon-Dienstprogramm (P2V / V2V)

Das Klon-Dienstprogramm bietet **Migration auf Blockebene** für Konvertierungen von physisch zu virtuell (P2V) und virtuell zu virtuell (V2V) von jeder Plattform.

**So funktioniert es:**

1. Laden Sie die `vergeOS-clone.iso` über das VergeOS-Dashboard herunter
2. Booten Sie die Quellmaschine (physisch oder virtuell) von der ISO
3. Konfigurieren Sie den VM-Namen, die MAC-Adress-Einstellungen und wählen Sie die einzuschließenden Festplatten aus
4. Das Dienstprogramm führt eine Datenübertragung auf Blockebene in die VergeOS-Umgebung durch
5. Sobald die Übertragung abgeschlossen ist, starten Sie die VM in VergeOS

Dieser Ansatz funktioniert unabhängig vom Quell-Hypervisor und ist besonders nützlich für physische Server, die nicht in standardmäßige VM-Formate exportieren können.

### Cirrus-Data-Integration (Enterprise)

Für groß angelegte Enterprise-Migrationen, die **nahezu keine Ausfallzeit**erfordern, integriert VergeOS sich mit **Cirrus Data's** Compute Migration- und MigrateOps-Produkten. Diese Drittanbieterlösung unterstützt komplexe Migrationen über mehrere Plattformen hinweg mit fortschrittlichem Bandbreitenmanagement und professionellen Services.

## Unterstützte Dateiformate

VergeOS unterstützt eine breite Palette von VM-Festplatten- und Konfigurationsformaten:

| Format           | Quellplattform     | Beschreibung                                         |
| ---------------- | ------------------ | ---------------------------------------------------- |
| **VMX / VMDK**   | VMware             | Native VMware-Konfigurations- und Festplattendateien |
| **OVF / OVA**    | VMware, VirtualBox | Offenes Virtualisierungsformat (Standard)            |
| **VHD / VHDX**   | Hyper-V            | Microsoft-Virtualisierungsformate                    |
| **QCOW / QCOW2** | QEMU, KVM          | QEMU-Speicherabbildformate mit Copy-on-Write         |
| **VDI**          | VirtualBox         | VirtualBox-Festplattenabbilder                       |
| **IMG / RAW**    | Verschiedene       | Roh-Festplattenabbildformate                         |

## Die richtige Methode wählen

### VMware-Connector

Produktive VMware-Umgebungen, in denen Quell-VMs während der Migration weiterlaufen müssen. Nutzt CBT für effiziente inkrementelle Übertragungen.

### Datei-Upload

Einzelne VMs von jeder Plattform. Maximale Kontrolle über den Importprozess. Am besten, wenn Quell-VMs für den Export heruntergefahren werden können.

### NAS-Volume-Import

Batch-Importe aus Netzwerkspeicher. VM-Dateien befinden sich bereits auf NFS/CIFS-Freigaben. Kein Upload-Schritt erforderlich.

### Klon-Dienstprogramm

Migrationen von physisch zu virtuell (P2V). Plattformübergreifendes V2V von jedem Hypervisor. Effizienz auf Blockebene.

## Planung vor der Migration

### Vorbereitung der Quellumgebung

Bereiten Sie vor der Migration die Quellumgebung vor:

* **VM-Spezifikationen dokumentieren** – Anzahl der CPUs, RAM, Festplattengrößen, Netzwerkeinstellungen, VLAN-Zuweisungen
* **Hypervisor-spezifische Tools entfernen** – Deinstallieren Sie VMware Tools, Hyper-V Integration Services oder entsprechende Agenten
* **Sauberes Herunterfahren** für Offline-Importe – stellt die Dateisystemkonsistenz sicher
* **Netzwerkkonnektivität überprüfen** zwischen Quell- und VergeOS-Umgebungen (insbesondere für VMware-Connector- und NAS-Importe)

### Vorbereitung der VergeOS-Umgebung

* **Speicherkapazität überprüfen** über die geeigneten Stufen hinweg für eingehende VM-Festplatten
* **Netzwerksegmente konfigurieren** um den VLANs der Quellumgebung zu entsprechen
* **IP-Adresszuweisungen planen** und DNS-Konfigurationen
* **Kompatibilität des Gastbetriebssystems prüfen** – VergeOS unterstützt Windows, Linux, BSD und andere Betriebssysteme über KVM

### Netzwerk-Neuzuordnung

Quell-VMs sind typischerweise mit VMware-vSwitches, Hyper-V-virtuellen Switches oder Linux-Bridges verbunden. In VergeOS entsprechen diese **interne Netzwerke**:

| Quellkonzept              | VergeOS-Entsprechung     |
| ------------------------- | ------------------------ |
| VMware vSwitch / dvSwitch | Internes Netzwerk        |
| Hyper-V-virtueller Switch | Internes Netzwerk        |
| Linux-Bridge              | Internes Netzwerk        |
| VLAN-getaggte Portgruppe  | Internes Netzwerk + VLAN |

Nach dem Import verbinden Sie die NIC(s) jeder VM mit dem entsprechenden internen VergeOS-Netzwerk. Wenn Sie beim Import MAC-Adressen beibehalten, werden DHCP-Reservierungen automatisch übernommen.

## Optimierung nach dem Import

### VirtIO-Treiber installieren

VirtIO bietet die beste Festplatten- und Netzwerkleistung in VergeOS. Nach dem Import einer VM:

* **Windows:** Laden Sie das `virtio-win` Gast-Tools-ISO herunter und installieren Sie es. Hängen Sie es als virtuelles CD-ROM-Laufwerk ein und installieren Sie dann die Treiber.
* **Linux:** Die meisten modernen Distributionen enthalten VirtIO-Treiber bereits nativ – keine zusätzliche Installation erforderlich.

{% hint style="success" %}
**Workaround bei Startproblemen**

Wenn eine VM nach dem Import nicht startet, ändern Sie die Festplattenschnittstelle von **VirtIO-SCSI** in **SATA** oder **IDE**. Sobald das Betriebssystem startet, installieren Sie die VirtIO-Treiber und wechseln Sie dann für optimale Leistung wieder zu VirtIO-SCSI.
{% endhint %}

### Zuordnung virtueller Hardware

Importierte VMs müssen möglicherweise angepasst werden, um mit der virtuellen Hardware von VergeOS übereinzustimmen:

* **Festplattenschnittstellen** – Wechseln Sie nach der Treiberinstallation von IDE/SATA zu VirtIO-SCSI
* **NIC-Modell** – VirtIO-net bietet den besten Durchsatz
* **Anzeigeadapter** – QXL oder VGA für den Konsolenzugriff
* **EFI vs. BIOS** – Stellen Sie sicher, dass der Firmware-Typ mit der Quell-VM-Konfiguration übereinstimmt
* **Secure Boot** – Unterstützt für UEFI-basierte VMs; prüfen Sie, ob die Einstellung mit der Quelle übereinstimmt

### Zusätzliche Schritte

1. **Netzwerkkonnektivität überprüfen** und IP-Zuweisungen
2. **DNS- und DHCP-** Reservierungen bei Bedarf aktualisieren
3. **Den QEMU Guest Agent installieren** für verbessertes Monitoring, geordnetes Herunterfahren und Snapshot-Erstellung im konsistenten Zustand
4. **Sicherungsrichtlinien konfigurieren** unter Verwendung der nativen Snapshots von VergeOS
5. **Anwendungsfunktionalität testen** end-to-end, bevor Sie Quell-VMs außer Betrieb nehmen

## VMs aus VergeOS exportieren

VergeOS unterstützt zwei Exportmechanismen für Portabilität und die Integration von Drittanbieter-Backups.

### Direkter Festplattendownload

Einzelne VM-Festplatten können im **.raw** Format direkt aus der VergeOS-Oberfläche heruntergeladen werden:

1. Navigieren Sie zum VM-Dashboard → **Laufwerke**
2. Wählen Sie das Laufwerk aus → **Herunterladen**
3. Die Festplatte wird als `.raw` Datei heruntergeladen, kompatibel mit den meisten Hypervisoren
4. In das Zielformat konvertieren (`.qcow2`, `.vmdk`, usw.) mithilfe von Tools wie `qemu-img convert`

### VM-Export-Volume (NAS-basiert)

Für geplante, automatisierte Exporte mehrerer VMs stellt VergeOS ein dediziertes **VM-Export-Volume** im NAS-Dienst bereit:

1. **Aktivieren Sie „Export erlauben“** für jede VM, die Sie einschließen möchten
2. **Erstellen Sie ein NAS-Volume** und setzen Sie den Dateisystemtyp auf **Verge.io VM Export**
3. Wählen Sie das Exportkonfigurationsformat:
   * **Verge.io Virtual Machine (.ybvm)** – VergeOS-natives, JSON-basiertes Format
   * **Open Virtualization Format (.ovf)** – Branchenstandard, kompatibel mit Plattformen von Drittanbietern
4. **Führen Sie den Export aus** manuell oder planen Sie ihn über die Task-Engine
5. **Auf exportierte Daten zugreifen** über CIFS- oder NFS-Freigaben oder mithilfe von Volume-Synchronisierungen auf externen Speicher synchronisieren

Jeder Export erstellt einen mit Zeitstempel versehenen Ordner mit VM-Snapshots. Ein Ordner „current“ verweist immer auf den neuesten Export und bietet so einen stabilen Pfad für externe Backup-Tools.

{% hint style="info" %}
**Kommen Sie von VMware oder Nutanix?**

Beide Migrationspfade sind in die Plattform integriert – kein separates Appliance-System, kein Drittanbieter-Konverter.
{% endhint %}

| Quelle         | Pfad                                                                                  | Hinweise                                                                                                                                                                                                     |
| -------------- | ------------------------------------------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| VMware vSphere | **VMware-Connector** – direkte API-Migration mit CBT-basierten inkrementellen Backups | VergeOS verarbeitet VMware-Migrationen nativ über den integrierten VMware Connector – kein separater Konverter, keine Replikations-Appliance und keine V2V-Tools von Drittanbietern erforderlich.            |
| Nutanix AHV    | **Datei-Upload oder NAS-Volume-Import**                                               | Sobald Ihre VMs in einem unterstützten Format exportiert wurden (QCOW2, OVF usw.), importiert VergeOS sie nativ über Datei-Upload oder NAS-Volume-Import – keine separate Migrations-Appliance erforderlich. |
| Rückweg        | **VM-Export-Volume** Erzeugung von OVF                                                | Stabiler „current“-Ordner für externe Backup-Tools oder um VMs zurück nach vSphere zu verschieben.                                                                                                           |

## Fehlerbehebung bei häufigen Problemen

| Symptom                                                                                 | Wahrscheinliche Ursache                                     | Behebung                                                                                                                                                                 |
| --------------------------------------------------------------------------------------- | ----------------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| VM startet nach dem Import nicht                                                        | Fehlende VirtIO-Treiber                                     | Festplattenschnittstelle auf SATA/IDE umstellen, booten, VirtIO-Treiber installieren, zurückstellen                                                                      |
| Windows „Unzugängliches Startgerät“                                                     | Festplattencontroller-Mismatch                              | Von VirtIO-SCSI auf SATA ändern, Treiber installieren, dann zurückwechseln                                                                                               |
| Keine Netzwerkverbindung                                                                | NIC-Treiber oder Netzwerkzuordnung                          | Prüfen Sie, ob VirtIO-net-Treiber installiert sind; sicherstellen, dass die NIC mit dem richtigen internen Netzwerk verbunden ist                                        |
| Langsame Festplattenleistung                                                            | IDE/SATA-Schnittstelle verwendet                            | VirtIO-Treiber installieren und auf VirtIO-SCSI umstellen                                                                                                                |
| EFI-Startfehler                                                                         | Firmware-Typ nicht übereinstimmend                          | Stellen Sie sicher, dass die VM auf UEFI gesetzt ist, wenn die Quelle EFI verwendet hat; prüfen Sie die Secure-Boot-Einstellungen                                        |
| VMware Connector zeigt „Fehler“ an                                                      | Verbindungs- oder Anmeldeproblem                            | Prüfen Sie vCenter-IP/DNS, **Port 443** Zugriff, Admin-Anmeldedaten und SSL-Zertifikat-Einstellungen                                                                     |
| VMware-Import/Backup schlägt fehl oder bleibt während der Festplattenübertragung hängen | Kein direkter Zugriff auf den/die ESXi-Host(s) auf Port 902 | Stellen Sie sicher, dass VergeOS **direkten Netzwerkzugriff auf jeden ESXi-Host** hat (nicht nur auf vCenter) über **Port 902** (NFC), zusätzlich zu Port 443 zu vCenter |
| VMware-Backups sind langsam, laufen in Zeitüberschreitungen oder brechen ab             | MTU-Unstimmigkeit zwischen VergeOS- und ESXi-Hosts          | Übereinstimmung **MTU-Werte** End-to-End (VergeOS, physische Switches und ESXi-vmkernel-Ports); eine Jumbo-Frame-Abweichung ist eine häufige Ursache                     |

## Zusammenfassung

VergeOS macht die Migration von Workloads mit fünf unterschiedlichen Importpfaden unkompliziert, die jede Quellplattform und jedes Migrationsszenario abdecken. Der VMware Connector bewältigt Live-Produktionsmigrationen mit minimaler Ausfallzeit, Datei-Uploads bieten maximale Flexibilität für gemischte Umgebungen, NAS-Volume-Importe ermöglichen Batch-Operationen, das Clone Utility übernimmt P2V-Konvertierungen, und die Cirrus-Data-Integration unterstützt Projekte im Enterprise-Maßstab. In Kombination mit breiter Unterstützung für Dateiformate und dem VM Export Volume für ausgehende Portabilität stellt VergeOS sicher, dass die Mobilität von Workloads niemals ein Hindernis für die Einführung darstellt.


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# Agent Instructions
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