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# Überprüfung nach der Installation

## Warum die Verifizierung nach der Installation wichtig ist

Eine erfolgreiche VergeOS-Installation ist nur die halbe Miete. Bevor Sie Ihr System als produktionsreif deklarieren, müssen Sie systematisch überprüfen, dass jede Komponente — Knoten, Speicher, Netzwerk und Konfiguration — korrekt funktioniert. Wenn Sie diesen Schritt überspringen, besteht das Risiko, Probleme unter Last zu entdecken, wenn sie weitaus störender zu diagnostizieren und zu beheben sind.

Diese Seite führt Sie durch den vollständigen Verifizierungsprozess nach der Installation: Gesundheitsprüfungen des Dashboards, vSAN-Validierung, Tests der Netzwerk-Redundanz, die erste Systemkonfiguration und einen abschließenden funktionalen Smoke-Test.

```mermaid
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    A["Dashboard<br/>Gesundheitsprüfungen"] --> B["vSAN<br/>Überprüfung"]
    B --> C["Netzwerk-<br/>Überprüfung"]
    C --> D["Erste<br/>Konfiguration"]
    D --> E["Funktionstests"]
    E --> F["Produktions-<br/>bereit"]

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```

## Schritt 1: Gesundheitsprüfungen des Dashboards

Das Haupt-Dashboard von VergeOS ist Ihre zentrale Ansicht für den Systemzustand. Melden Sie sich unmittelbar nach der Installation in der Web-Oberfläche an und überprüfen Sie Folgendes:

### Auf das Dashboard zugreifen

1. Öffnen Sie einen Webbrowser und navigieren Sie zur konfigurierten IP-Adresse des Systems (z. B. `https://10.0.0.2`)
2. Melden Sie sich mit den während der Installation erstellten Admin-Zugangsdaten an
3. Das Haupt-Dashboard wird als Startseite geladen

### Was zu prüfen ist

| Anzeige                   | Erwarteter Zustand                                      | Wo zu sehen                                    |
| ------------------------- | ------------------------------------------------------- | ---------------------------------------------- |
| **Knotenstatus**          | Alle Knoten "Running" mit grünem Status                 | Kachel "Knoten" im Haupt-Dashboard             |
| **VergeOS-Version**       | Alle Knoten zeigen dieselbe Version                     | Kachel "Knoten" oder System > Aktualisierungen |
| **Ausstehende Neustarts** | Keine                                                   | Knotenstatusanzeigen                           |
| **CPU-Auslastung**        | Niedrige / Leerlauf-Basiswerte                          | CPU-Kachel im Dashboard                        |
| **RAM-Auslastung**        | Innerhalb des erwarteten Bereichs (nur System-Overhead) | RAM-Kachel im Dashboard                        |
| **Temperatur**            | Normaler Betriebsbereich                                | Knotendetailseite                              |
| **Dashboard-Protokolle**  | Keine unerwarteten Fehler oder Warnungen                | Protokollbereich unten im Dashboard            |

{% hint style="success" %}
**Basisdokumentation**

Dokumentieren Sie unmittelbar nach der Installation die Leerlauf-Metriken (CPU, RAM, Temperatur). Diese Basiswerte werden zu Ihrem Referenzpunkt für zukünftige Gesundheitsprüfungen, Kapazitätsplanung und Fehlerbehebung.
{% endhint %}

### Einzelne Knoten prüfen

Navigieren Sie zu **Infrastruktur > Knoten** und doppelklicken Sie auf jeden Knoten, um Folgendes zu überprüfen:

* **Status:** Wird ausgeführt (grün)
* **Version:** Entspricht der erwarteten VergeOS-Version
* **Betriebszeit:** Konsistent mit dem Installationszeitplan
* **Kein ausstehender Neustart** Meldungen

Wenn ein Knoten einen gelben oder roten Status anzeigt, untersuchen Sie die spezifischen Warnungen oder Fehler, bevor Sie fortfahren.

## Schritt 2: vSAN-Überprüfung

Das vSAN ist das Rückgrat Ihrer VergeOS-Speicherinfrastruktur. Bestätigen Sie nach der Installation, dass alle Ebenen gesund und wie geplant konfiguriert sind.

### Gesundheit der Ebenen überprüfen

Navigieren Sie zu **Infrastruktur > vSAN** um das Dashboard der Speicherebenen anzuzeigen:

| Prüfen Sie                         | Erwartetes Ergebnis                                                                  |
| ---------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------ |
| **Ebenenstatus**                   | Alle konfigurierten Ebenen zeigen einen grünen/gesunden Status                       |
| **Anzahl der Laufwerke pro Ebene** | Entspricht der Anzahl der während der Installation zugewiesenen physischen Laufwerke |
| **Redundanzstatus**                | Bestätigt — Daten werden über Knoten gespiegelt                                      |
| **Kapazität**                      | Die gesamte Rohkapazität entspricht den erwarteten Laufwerksgesamtwerten             |
| **Deduplizierung**                 | Aktiv (das Verhältnis ist auf einem frischen System minimal)                         |

### Ebenen-Layout verstehen

Beachten Sie, dass VergeOS-Speicherebenen zum Zeitpunkt der Installation zugewiesen werden und sich nicht ändern:

* **Tier 0** — Nur Metadaten (vSAN-Hashmap und Dateisystemindex, NTP-Drift-Dateien, adjtime und allgemeine System-Metadaten). Auf hoch ausdauernden NVMe-Laufwerken gespeichert. Dies ist **nicht** eine Performance-Cache-Ebene.
* **Tiers 1–5** — Datenebenen für Arbeitslasten. Die Ebenenzuweisung ist dauerhaft — VergeOS verschiebt **nicht** Blöcke nicht automatisch zwischen Ebenen.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Ebenenzuweisungen mit Ihrer Planungsdokumentation für die Installation übereinstimmen. Wenn ein Laufwerk der falschen Ebene zugewiesen wurde, muss dies vor der Bereitstellung von Arbeitslasten korrigiert werden (dies kann eine Neuformatierung des Laufwerks erfordern).

### Laufwerkszustand prüfen

Überprüfen Sie im vSAN-Dashboard den Status der einzelnen Laufwerke:

* Alle Laufwerke sollten als **Online** und gesund
* Es dürfen keine SMART-Warnungen oder -Fehler vorhanden sein
* Die Seriennummern der Laufwerke sollten mit Ihrer Hardware-Inventardokumentation übereinstimmen

{% hint style="warning" %}
**Abweichung bei der Laufwerksanzahl**

Wenn das vSAN weniger Laufwerke als erwartet anzeigt, prüfen Sie, ob alle Laufwerke im BIOS des Knotens sichtbar sind und ob der Festplattencontroller korrekt im JBOD-/IT-Modus konfiguriert ist. Laufwerke hinter einem RAID-Controller im RAID-Modus sind für VergeOS nicht sichtbar.
{% endhint %}

## Schritt 3: Netzwerküberprüfung

Die Netzwerküberprüfung bestätigt, dass sowohl die interne Core-Fabric als auch die externe Konnektivität mit ordnungsgemäßer Redundanz korrekt funktionieren.

### Core-Fabric-Konnektivität

Die Core-Fabric ist das Hochgeschwindigkeitsnetzwerk zwischen den Knoten, das vSAN-Verkehr, VM-Migration und interne Clusterkommunikation überträgt. Zur Überprüfung:

1. Navigieren Sie zu **Infrastruktur > Knoten**, wählen Sie dann jeden Knoten einzeln aus
2. Öffnen Sie **Diagnose > Fabric-Konfiguration**
3. Bestätigen Sie, dass alle Pfade auf allen Knoten `bestätigt: wahr`

### Redundanz der Core-Fabric testen

VergeOS verwendet zwei unabhängige Core-Netzwerke (Core1 und Core2) für Redundanz. So validieren Sie das Failover:

1. **Simulieren Sie einen Ausfall von Core1** indem Sie physisch ein Kabel trennen oder einen Core-Switch herunterfahren
2. Navigiere in der VergeOS-Oberfläche zu **Knoten** und warten Sie mehrere Minuten
3. Bestätigen Sie, dass alle Knoten im Status "Running" (grün) bleiben
4. Stellen Sie die ausgefallene Verbindung wieder her und wiederholen Sie den Test dann auf Core2

{% hint style="warning" %}
**VLAN-Isolierung der Core-Fabric**

Die VLANs der Core-Fabric müssen vollständig von jeglichem anderen Datenverkehr isoliert sein, einschließlich anderer VergeOS-Systeme auf derselben physischen Infrastruktur. Jedes VergeOS-System muss eindeutige und exklusive VLAN-IDs für seine Core-Netzwerke verwenden. Koordinieren Sie die VLAN-Zuweisungen mit Ihrem Netzwerkteam und beachten Sie die Implementierungsanleitung hinsichtlich etwaiger VLAN-Reservierungsanforderungen.
{% endhint %}

### Isolierung des Core-Netzwerks überprüfen

Jedes physische Core-Netzwerk muss auf einem eigenen isolierten Switch oder einem dedizierten VLAN betrieben werden. Stellen Sie sicher, dass:

* Core1 und Core2 auf dedizierten L2-Netzwerken liegen (separate VLANs erfüllen dies)
* Keine anderen VergeOS-Systeme diese Core-Netzwerk-VLANs verwenden
* Jumbo Frames (MTU 9216+) sind an den Switch-Ports bestätigt

### Überprüfung des externen Netzwerks

Bestätigen Sie die externe/Management-Konnektivität:

1. **UI-Zugriff** — Stellen Sie sicher, dass die Web-Oberfläche vom Management-Netzwerk aus erreichbar ist
2. **Erreichbarkeit des Gateways** — Bestätigen Sie von einem Knoten aus, dass das Standard-Gateway antwortet
3. **DNS-Auflösung** — Prüfen Sie, ob DNS-Server korrekt auflösen
4. **Externe Redundanz** — Simulieren Sie das Trennen eines Netzwerkkabels an Knoten 1 und bestätigen Sie, dass die Web-Oberfläche über Knoten 2 weiterhin erreichbar bleibt

## Schritt 4: Erste Konfiguration

Nach Abschluss der Gesundheitsprüfungen konfigurieren Sie die Systemeinstellungen, die Ihre Umgebung für produktive Arbeitslasten vorbereiten. VergeOS bietet eine [Checkliste für die neue Systemkonfiguration](https://docs.verge.io/product-guide/intro/new-system-configuration/) im Produktleitfaden — die wichtigsten Punkte sind unten zusammengefasst.

### Cluster-Einstellungen überprüfen

Navigieren Sie zu **Infrastruktur > Cluster**, doppelklicken Sie auf Ihren Cluster und wählen Sie **Bearbeiten**. Wichtige Einstellungen, die überprüft werden sollten:

### Ziel-Max-RAM %-

Standard ist **80%**. Dies ist der maximale Prozentsatz des physischen RAM, den ein Knoten unter normalen Bedingungen für Arbeitslasten verwenden sollte; der verbleibende Spielraum ist das, was dem Cluster ermöglicht, Arbeitslasten aufzunehmen, die von einem ausgefallenen Knoten verdrängt wurden. Während eines Failovers oder einer Live-Migration kann das Limit vorübergehend überschritten werden, um die Dienste am Laufen zu halten. Niedrigere Werte reservieren mehr N+1-HA-Spielraum; höhere Werte maximieren den nutzbaren Speicher.

Zum Beispiel zielt ein Knoten mit 252 GB physischem RAM bei den standardmäßigen 80 % auf etwa 200 GB Nutzung im Normalzustand ab; nach dem etwa 16 GB großen VergeOS/vSAN-Overhead stehen etwa 184 GB für Arbeitslasten zur Verfügung, der Rest bleibt als Reserve für das Failover. Siehe [RAM-Dimensionierung](/learn-the-platform/de/modul-2-dimensionierung-and-design/01-hardware-requirements.md) wie sich dies in die Knotendimensionierung einfügt.

### Standard-CPU-Typ

Wird während der Installation automatisch erkannt. Stellen Sie sicher, dass er mit Ihrer tatsächlichen CPU-Hardware übereinstimmt. Wenn Sie eine clusterübergreifende Migration planen, setzen Sie dies auf den niedrigsten gemeinsamen CPU-Typ über alle Cluster hinweg.

### Max. RAM pro Maschine

Legt den maximalen RAM für eine einzelne VM oder einen Mandantenknoten fest. Empfehlung: nicht mehr als 70–80 % des physischen RAM Ihres kleinsten Knotens, damit Arbeitslasten während Wartung oder Failover immer migriert werden können.

### Speicherpuffer pro Knoten

Standard ist **2 GB**. Wenn freier RAM verfügbar ist, kann eine Erhöhung dieses Wertes die Lese-/Schreibleistung von vSAN erheblich verbessern.

{% hint style="success" %}
**Cluster-Einstellungen erfordern Neustarts**

Die meisten Änderungen an den Clustereinstellungen erfordern einen Neustart des Knotens, um wirksam zu werden. Nehmen Sie alle ersten Anpassungen vor, bevor Sie Produktions-Workloads bereitstellen, um später unnötige Wartungsfenster zu vermeiden.
{% endhint %}

### Lizenzierung und Updates überprüfen

1. Navigieren Sie zu **System > Aktualisierungen**
2. Bestätigen Sie, dass das System aktiviert und lizenziert ist
3. Klicken Sie auf **Nach Updates suchen** und installieren Sie alle verfügbaren Updates
4. Stellen Sie sicher, dass das System die neueste Version ausführt

### SMTP konfigurieren

Die SMTP-Konfiguration ist für den Empfang von E-Mail-Benachrichtigungen und Berichten unerlässlich:

1. Navigieren Sie zu **System > SMTP**
2. Konfigurieren Sie Ihre SMTP-Servereinstellungen (Serveradresse, Port, Authentifizierung)
3. Senden Sie eine Test-E-Mail, um die Zustellung zu überprüfen

### Serverzertifikat registrieren

Das standardmäßige selbstsignierte Zertifikat sollte für Produktionssysteme durch ein von einer CA ausgestelltes Zertifikat ersetzt werden:

1. Navigieren Sie zu **System > Zertifikate**
2. Laden Sie ein vertrauenswürdiges Zertifikat hoch oder generieren Sie eines
3. Dies stellt das Vertrauen des Browsers sicher und ermöglicht sichere Integrationen mit externen Plattformen

### Alarm-Abonnements einrichten

VergeOS verwendet **Abonnements** um Warnungen und Berichte per E-Mail zuzustellen. Erstellen Sie sowohl bedarfsgesteuerte (ausgelöste) als auch geplante Abonnements:

**Empfohlene bedarfsgesteuerte Abonnements:**

* Warnungen und Fehler des Haupt-Dashboards
* Warnungen bei hoher Speicherebenen-Auslastung (80 % Warnung, 90 % kritisch)
* Laufwerkswarnungen oder -fehler
* Verfügbare Update-Pakete

**Empfohlene geplante Abonnements:**

* Zusammenfassung des System-Dashboards (täglich)
* vSAN-Ebenen-Dashboard (wöchentlich)
* Bestandsliste der System-Snapshots (täglich)

Navigieren Sie zu **System > Abonnements > Neu** um jedes Abonnement zu erstellen. Siehe den [Abonnement-Leitfaden](https://docs.verge.io/product-guide/system/subscriptions-overview/) für detaillierte Konfigurationsoptionen.

### Site-Synchronisierungen konfigurieren (falls DR geplant ist)

Wenn Disaster Recovery Teil Ihres Bereitstellungsplans ist, konfigurieren Sie Site-Synchronisierungen, um Ihr System auf einen sekundären VergeOS-Standort zu replizieren. Dies sollte vor der Bereitstellung von Produktions-Workloads eingerichtet werden, damit die erste Baseline-Synchronisierung abgeschlossen wird, während das System noch relativ leer ist.

### System-Snapshot-Einstellungen überprüfen

Standardmäßig führt VergeOS regelmäßige vollständige System-Snapshots durch. Überprüfen und passen Sie den Zeitplan an:

1. Navigieren Sie zu **System > Snapshots**
2. Stellen Sie sicher, dass automatische Snapshot-Zeitpläne konfiguriert sind
3. Passen Sie Häufigkeit und Aufbewahrung an die RPO-Anforderungen Ihrer Organisation an

### Authentifizierung konfigurieren

Für Produktionsumgebungen sollten Sie Folgendes erwägen:

* **MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung):** Für alle Admin-Konten dringend empfohlen
* **Externe Identitätsanbieter:** Konfigurieren Sie Google SSO, Microsoft Entra ID oder andere Anbieter als Autorisierungsquellen
* **Passwortkomplexität:** Überprüfen und passen Sie die Anforderungen in den erweiterten Einstellungen an

## Schritt 5: Abschließende Funktionstests

Der letzte Schritt, bevor das System als produktionsreif erklärt wird, ist ein praktischer Smoke-Test, der die Kernfunktionen end-to-end überprüft.

### Test-VM bereitstellen

1. Navigieren Sie zu **Maschinen > Virtuelle Maschinen > Neu**
2. Erstellen Sie eine kleine Test-VM (1 vCPU, 1 GB RAM, 10 GB Festplatte)
3. Verwenden Sie ein schlankes Betriebssystem-Image (z. B. ein minimales Linux-ISO)
4. Schalten Sie die VM ein und prüfen Sie, ob sie erfolgreich startet

### Netzwerkverbindung prüfen

Innerhalb der Test-VM:

1. Pingen Sie das Standard-Gateway
2. Testen Sie die DNS-Auflösung (z. B. `nslookup docs.verge.io`)
3. Prüfen Sie den Internetzugang, falls er für Ihr Netzwerkdesign relevant ist
4. Bestätigen Sie, dass die VM entsprechend Ihrer Netzwerktopologie wie erwartet kommunizieren kann

### Snapshot und Wiederherstellung testen

1. Erstellen Sie einen Snapshot der Test-VM
2. Nehmen Sie in der VM eine sichtbare Änderung vor (Datei erstellen, Einstellung ändern)
3. Stellen Sie die VM aus dem Snapshot wieder her
4. Prüfen Sie, ob die Änderung zurückgesetzt wurde — damit ist die Snapshot-Integrität bestätigt

### VM-Migration testen (Cluster mit mehreren Knoten)

Wenn Ihr Cluster zwei oder mehr Knoten hat:

1. Notieren Sie, auf welchem Knoten die Test-VM läuft
2. Starten Sie eine Live-Migration auf einen anderen Knoten
3. Prüfen Sie, ob die VM während und nach der Migration erreichbar bleibt
4. Bestätigen Sie, dass die VM nun auf dem Zielknoten läuft

### Aufräumen

Nach erfolgreichem Testen:

1. Fahren Sie die Test-VM herunter und löschen Sie sie
2. Entfernen Sie alle Testsnapshots
3. Dokumentieren Sie die Verifizierungsergebnisse

## Checkliste nach der Verifizierung

Verwenden Sie diese Zusammenfassungs-Checkliste, um zu bestätigen, dass alle Verifizierungsschritte abgeschlossen sind:

| Kategorie         | Prüfpunkt                                               | Status |
| ----------------- | ------------------------------------------------------- | ------ |
| **Dashboard**     | Alle Knoten laufen, grüner Status                       | ☐      |
| **Dashboard**     | Keine Fehler oder Warnungen in den Protokollen          | ☐      |
| **Dashboard**     | Korrekte VergeOS-Version auf allen Knoten               | ☐      |
| **vSAN**          | Alle Ebenen gesund, korrekte Laufwerksanzahl            | ☐      |
| **vSAN**          | Redundanz über alle Knoten bestätigt                    | ☐      |
| **vSAN**          | Kapazität entspricht den Planungsunterlagen             | ☐      |
| **Netzwerk**      | Core-Fabric-Pfade auf allen Knoten bestätigt            | ☐      |
| **Netzwerk**      | Core-Fabric-Redundanz getestet                          | ☐      |
| **Netzwerk**      | Externe Konnektivität verifiziert                       | ☐      |
| **Netzwerk**      | Externe Redundanz getestet                              | ☐      |
| **Konfiguration** | Cluster-Einstellungen überprüft (RAM %, CPU-Typ)        | ☐      |
| **Konfiguration** | System lizenziert und aktualisiert                      | ☐      |
| **Konfiguration** | SMTP konfiguriert und getestet                          | ☐      |
| **Konfiguration** | Alarm-Abonnements erstellt                              | ☐      |
| **Konfiguration** | System-Snapshots konfiguriert                           | ☐      |
| **Konfiguration** | Site-Synchronisierungen konfiguriert (falls zutreffend) | ☐      |
| **Konfiguration** | Authentifizierung/MFA konfiguriert                      | ☐      |
| **Test**          | Test-VM bereitgestellt und gestartet                    | ☐      |
| **Test**          | Netzwerkverbindung von der VM aus verifiziert           | ☐      |
| **Test**          | Snapshot und Wiederherstellung getestet                 | ☐      |
| **Test**          | Test-VM bereinigt                                       | ☐      |

## Nächste Schritte

Mit abgeschlossener Verifizierung nach der Installation ist Ihr VergeOS-System bereit für produktive Arbeitslasten. Die empfohlenen nächsten Schritte sind:

* **Aktualisieren Sie die Netzwerkdokumentation** mit den endgültigen Konfigurationsdetails
* **Planen Sie die Erstellung von Mandanten** und die Ressourcenzuweisung (siehe [Modul 7: Multi-Tenancy](/learn-the-platform/de/modul-7-multi-tenancy/07-multi-tenancy.md))
* **Produktions-VMs bereitstellen** und Arbeitslasten (siehe [Modul 6: Virtuelle Maschinen](/learn-the-platform/de/modul-6-virtuelle-maschinen/06-virtual-machines.md))
* **Planen Sie regelmäßige Gesundheitsprüfungen** um den Systemzustand im Laufe der Zeit aufrechtzuerhalten

Fahren Sie mit dem praktischen Labor fort, um einen vollständigen Installationsablauf zu üben: [**Labor: 2-Knoten-Installation →**](/learn-the-platform/de/modul-3-installation/lab.md)


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