> For the complete documentation index, see [llms.txt](https://docs.verge.io/llms.txt). Markdown versions of documentation pages are available by appending `.md` to page URLs; this page is available as [Markdown](https://docs.verge.io/learn-the-platform/de/modul-3-installation/01-pre-installation.md).

# Checkliste vor der Installation

Eine erfolgreiche VergeOS-Bereitstellung beginnt lange vor dem Einstecken des ersten USB-Laufwerks. Diese Seite behandelt jede Voraussetzung, die Sie prüfen müssen — von BIOS-Einstellungen und Festplattencontroller-Modi bis hin zu Switch-Konfiguration und Vorbereitung des Boot-Mediums — damit der Installationstag reibungslos und ohne Überraschungen verläuft.

```mermaid
graph LR
    A["Hardware<br/>Bereitschaft"] --> B["BIOS &<br/>Firmware"]
    B --> C["Boot-Medium<br/>Erstellung"]
    C --> D["Netzwerk-<br/>Vorbereitung"]
    D --> E["Dokumentation<br/>& Planung"]
    E --> F["Bereit<br/>zur Installation"]

    style F fill:#e8f5e9,stroke:#2e7d32
```

## Hardware-Bereitschaft

Bevor Sie die Installation planen, stellen Sie sicher, dass die gesamte physische Hardware im Rack montiert, verkabelt und mit den VergeOS-Anforderungen konform ist.

### CPU-Anforderungen

* **64-Bit-Prozessor** mit hardwaregestützter Virtualisierung (Intel VT-x oder AMD-V)
* Alle Prozessorkerne im BIOS aktiviert
* Hyperthreading aktiviert (empfohlen für höhere Workload-Dichte)

### Speicheranforderungen

* **Systemreservierung pro Knoten:** **16 GB OS + 1 GB pro 1 TB Roh-vSAN-Speicher** (z. B. reserviert ein Knoten mit 4 TB Rohspeicher mindestens insgesamt 20 GB)
* Planen Sie zusätzlich zur Systemreservierung den Arbeitsspeicher für Workloads ein

### Festplattencontroller-Konfiguration

Der Festplattencontroller ist eine der häufigsten Ursachen für Installationsprobleme. VergeOS benötigt direkten Zugriff auf jedes einzelne Laufwerk — es funktioniert nicht mit hardwarebasierten RAID-Arrays.

| Controllertyp              | Anforderung                                                                                  |
| -------------------------- | -------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **HBA (Host Bus Adapter)** | Bevorzugt — reicht die Laufwerke direkt an das Betriebssystem durch                          |
| **RAID-Controller**        | Muss eingestellt werden auf **JBOD-/IT-Modus** (Passthrough) — keine RAID-Arrays             |
| **NVMe-Laufwerke**         | Prüfen Sie, ob der Controller das Booten von NVMe unterstützt, wenn alle Laufwerke NVMe sind |

{% hint style="warning" %}
**Häufiger Fehler**

Wenn Laufwerke in einem RAID-Array konfiguriert sind (selbst RAID 0), sieht der VergeOS-Installer ein einzelnes virtuelles Laufwerk statt einzelner Laufwerke. Dadurch ist eine korrekte vSAN-Tier-Zuweisung nicht möglich. Überprüfen Sie den JBOD-Modus immer vor dem Installationstag.
{% endhint %}

### Remote-Verwaltung (IPMI)

* IPMI-/iDRAC-/iLO-Ports auf jedem Knoten gepatcht, konfiguriert und getestet
* Neueste IPMI-Firmware installiert (empfohlen)
* Fernkonsolenfunktion überprüft — entscheidend für die Fehlersuche bei Lizenz- oder Boot-Problemen während der Installation

### Stromversorgung

* Redundante Netzteile angeschlossen und konfiguriert (empfohlen für den Produktionseinsatz)
* USV-Schutz für alle Knoten und Netzwerk-Switches

## BIOS-Konfiguration

Jeder Knoten muss vor Beginn der Installation konsistent im BIOS konfiguriert sein. Inkonsistente BIOS-Einstellungen zwischen den Knoten sind eine häufige Ursache für Installationsverzögerungen.

| Einstellung                 | Erforderlicher Wert                                                      | Hinweise                                                          |
| --------------------------- | ------------------------------------------------------------------------ | ----------------------------------------------------------------- |
| **Boot-Modus**              | UEFI (bevorzugt) oder Legacy/Dual                                        | **UEFI ist erforderlich, wenn alle Laufwerke NVMe sind**          |
| **Hardwarevirtualisierung** | Aktiviert (VT-x / AMD-V)                                                 | Erforderlich für den Betrieb des VergeHV-Hypervisors              |
| **Hyperthreading**          | Aktiviert                                                                | Empfohlen für höhere Workload-Dichte                              |
| **Alle Prozessorkerne**     | Aktiviert                                                                | Deaktivieren Sie Kerne nicht, um "Strom zu sparen"                |
| **Secure Boot**             | **Deaktiviert**                                                          | VergeOS implementiert eine eigene Überprüfung der Boot-Integrität |
| **Systemuhren**             | Korrekt eingestellt (alle Knoten innerhalb weniger Sekunden voneinander) | Knoten 1 steuert nach der Installation NTP für das gesamte System |

### Warum Secure Boot deaktiviert sein muss

VergeOS verwendet nicht das traditionelle UEFI Secure Boot. Stattdessen implementiert VergeOS seine **eigene Überprüfung der Boot-Integrität** die verhindert, dass manipulierte Images gestartet werden. Dieser Ansatz bietet praktischen Manipulationsschutz ohne die Einschränkungen von UEFI Secure Boot (das erfordert, dass Betriebssysteme mit Schlüsseln signiert sind, die in der Firmware registriert sind — ein Prozess, der von einer kleinen Anzahl von Zertifizierungsstellen kontrolliert wird).

Der entscheidende Unterschied:

* **UEFI Secure Boot** arbeitet auf Firmware-Ebene und blockiert nicht signierte Betriebssysteme vollständig
* **VergeOS Boot-Integritätsprüfung** validiert das VergeOS-Image beim Booten und verweigert den Abschluss, wenn das Image verändert oder manipuliert wurde

Für Produktionsumgebungen bietet dies eine gleichwertige praktische Sicherheit. Jeder Versuch, VergeOS-Systemdateien zu ändern, wird erkannt und verhindert das Booten. Physische Sicherheitsmaßnahmen sollten die Integritätsprüfung auf Softwareebene ergänzen.

### Hardware-Burn-in

Führen Sie vor der Installation einen Hardware-Burn-in durch, um frühe Ausfälle zu erkennen:

* Prüfen, ob alle Laufwerke im BIOS sichtbar sind
* Bestätigen, dass alle NICs erkannt werden und die erwarteten MAC-Adressen anzeigen
* Herstellertests ausführen (Dell BIST, HPE Insight Diagnostics usw.), falls verfügbar
* Prüfen, ob die MAC-Adressen mit Ihrer Dokumentation übereinstimmen

## Boot-Medium-Erstellung

Die VergeOS-Installation wird als einzelnes ISO-Image bereitgestellt, das alle Pakete für das komplette System enthält (Hypervisor, Speicher, Netzwerk und Verwaltung). Sie benötigen für jeden zu installierenden Knoten einen bootfähigen USB-Stick.

{% hint style="info" %}
Wenden Sie sich an den VergeOS-Support oder Ihr Account-Team für den Download-Link zum ISO. Das ISO ist nicht öffentlich verfügbar.
{% endhint %}

### Windows -- Rufus

1. Herunterladen und starten [Rufus](https://rufus.ie/en/)
2. USB-Stick einstecken (er wird überschrieben)
3. Wählen Sie Ihr USB-Gerät unter **Gerät**
4. Klicken Sie auf **Wählen Sie** und wählen Sie das VergeOS-ISO aus
5. Klicken Sie auf **Start**
6. **Wenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie den DD-Modus** — das ist entscheidend

{% hint style="warning" %}
**DD-Modus ist obligatorisch**

Rufus verwendet standardmäßig den ISO-Modus, aber Sie **müssen den DD-Modus auswählen** für VergeOS. Wenn Sie den ISO-Modus auswählen, führt das zu einem **nicht bootfähigen USB-Laufwerk**. Dies ist der mit Abstand häufigste Fehler beim Boot-Medium.
{% endhint %}

### macOS -- BalenaEtcher

1. Herunterladen und installieren [BalenaEtcher](https://www.balena.io/etcher/)
2. USB-Stick einstecken (er wird überschrieben)
3. Klicken Sie auf **Aus Datei flashen** und das VergeOS-ISO auswählen
4. Wählen Sie die Ziel-USB-Festplatte aus (vergewissern Sie sich, dass das richtige Laufwerk ausgewählt ist)
5. Klicken Sie auf **Flash!** um den Vorgang zu starten

### Linux -- USB Image Writer

1. Navigieren Sie in Ihrem Dateibrowser zur heruntergeladenen ISO-Datei
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ISO und wählen Sie **Bootfähigen USB-Stick erstellen** (oder verwenden Sie `dd` über die Befehlszeile)
3. Wählen Sie das USB-Laufwerk als Ziel aus
4. Authentifizieren und das Image schreiben

### Boot-Medium testen

Testen Sie Ihr Boot-Medium immer vor dem Installationstag:

* Starten Sie einen Testknoten (oder einen der produktiven Knoten) von USB
* Stellen Sie sicher, dass der VergeOS-Installer in den Speicher geladen wird und das Installationsmenü erreicht
* Sie können den Installer gefahrlos abbrechen, ohne Änderungen am System vorzunehmen

## Netzwerkvorbereitung

Die Netzwerkkonfiguration ist die komplexeste Aufgabe vor der Installation. VergeOS erfordert zwei unterschiedliche Netzwerktypen, und die physischen Switches müssen vor Beginn der Installation konfiguriert sein.

### Überblick über die Netzwerktopologie

```mermaid
graph TB
    subgraph switches["Physische Switch-Infrastruktur"]
        SW1["Switch A"]
        SW2["Switch B"]
    end

    subgraph node1["Knoten 1"]
        N1C1["NIC 1<br/>Core Fabric 1"]
        N1C2["NIC 2<br/>Core Fabric 2"]
        N1E["NIC 3+4<br/>Extern (Bond) "]
    end

    subgraph node2["Knoten 2"]
        N2C1["NIC 1<br/>Core Fabric 1"]
        N2C2["NIC 2<br/>Core Fabric 2"]
        N2E["NIC 3+4<br/>Extern (Bond)"]
    end

    N1C1 --> SW1
    N1C2 --> SW2
    N1E --> SW1
    N1E --> SW2

    N2C1 --> SW1
    N2C2 --> SW2
    N2E --> SW1
    N2E --> SW2

    style switches fill:#f0f4ff,stroke:#336
```

### Core-Fabric-Netzwerk

Die Core Fabric ist ein privates, hochperformantes Netzwerk, das vSAN-Speichertraffic, Clusterkoordination und VM-Migration transportiert. Sie ist das Rückgrat des VergeOS-Systems.

**Anforderungen an Switch-Ports für die Core Fabric:**

| Einstellung         | Wert                                                             | Begründung                                                         |
| ------------------- | ---------------------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------ |
| **Portmodus**       | Access (ungetaggt, einzelne VLAN)                                | Eine VLAN pro Core-Netzwerk                                        |
| **VLAN**            | Dedizierte, isolierte VLANs (z. B. 900 für Core1, 901 für Core2) | Muss von ALLER anderen Kommunikation isoliert sein                 |
| **MTU**             | **9216** (Jumbo Frames)                                          | Erforderlich für Speichereffizienz und Mandanten-Overhead          |
| **Spanning Tree**   | Auf Core-Ports deaktiviert                                       | Für dedizierte Punkt-zu-Punkt-Core-Verbindungen nicht erforderlich |
| **Geschwindigkeit** | 10 Gbit/s oder höher                                             | Mindestempfehlung für den Produktionseinsatz                       |

{% hint style="warning" %}
**Wichtig: Core-Fabric-NICs nicht bündeln**

Port-Bonding (LAG/LACP) darf **nicht** nicht auf Core-Fabric-Netzwerken verwendet werden. VergeOS baut Redundanz auf, indem zwei separate Core-Fabric-Netzwerke (Core1 und Core2) auf separaten Switches verwendet werden. Eine Bündelung würde dieses integrierte Redundanzmodell beeinträchtigen.
{% endhint %}

**Jeder Core-Switch muss ein dediziertes VLAN verwenden** — zum Beispiel VLAN 900 für Core Fabric 1 und VLAN 901 für Core Fabric 2. Diese VLANs müssen vollständig vom externen Datenverkehr isoliert sein.

### Externes Netzwerk

Externe Netzwerke verbinden VMs und Workloads mit Benutzern, dem Internet und bestehender Infrastruktur.

**Anforderungen an Switch-Ports für externe Netzwerke:**

| Einstellung   | Wert                                      | Begründung                                    |
| ------------- | ----------------------------------------- | --------------------------------------------- |
| **Portmodus** | Trunk (mehrere VLANs)                     | Unterstützt Verwaltungs- und Workload-VLANs   |
| **VLANs**     | Verwaltungs- + Workload-VLANs nach Bedarf | Nur die erforderlichen VLANs trunkieren       |
| **MTU**       | 1500 (Standard)                           | Es sei denn, Workloads erfordern Jumbo Frames |
| **Bonding**   | LACP oder Active-Backup (optional)        | Für Redundanz empfohlen                       |

### NIC-Identifikation

Ordnen Sie vor der Installation jeder physischen NIC ihre vorgesehene Rolle zu:

* **Absolutes Minimum:** 2 NICs pro Knoten — 1 Core Fabric + 1 extern (eine zweite Core-Fabric-NIC wird dringend empfohlen, ist aber nicht erforderlich)
* **Empfohlen:** 4+ NICs pro Knoten (2 Core + 2 extern für Bonding)
* Dokumentieren Sie die MAC-Adresse und den physischen Port jedes NICs
* Prüfen Sie, ob SFP-Module sowohl von der NIC als auch vom Switch unterstützt werden

### Planung der IP-Adressen

Weisen Sie vor der Installation Folgendes zu und dokumentieren Sie es:

* **IP-Adresse für UI/Verwaltung** (statisch, im CIDR-Format — z. B. `10.0.0.2/24`)
* **Standardgateway** IP-Adresse (prüfen Sie, ob sie erreichbar/anpingbar ist)
* **DNS-Server** Adressen (mindestens eine, zwei empfohlen)
* **Core-Fabric-VLANs** (zwei dedizierte VLANs, dokumentiert)
* **Externe Netzwerk-VLANs** (Verwaltung + alle Workload-VLANs)

## Dokumentationsanforderungen

Sorgfältige Dokumentation vor der Installation verhindert Verzögerungen und vereinfacht die Fehlersuche. Bereiten Sie Folgendes vor:

### A-B-Kabelplan

Dokumentieren Sie, welche NIC auf jedem Knoten mit welchem Switch und Port verbunden ist. Beschriften Sie beide Enden jedes Kabels.

### Rack-Elevation

Notieren Sie die physische Position jedes Knotens, Switches und PDUs im Rack.

### Netzwerkdesign-Diagramme

Diagramme für Layer 2 (VLAN-Zuweisungen, Trunk-/Access-Ports) und Layer 3 (IP-Subnetze, Gateways, Routing).

### IP-Zuweisungs-Tabellen

Alle IP-Adressen, CIDR-Masken, Gateways, DNS-Server und VLAN-IDs in einem einzigen Referenzdokument.

## Planungsentscheidungen

Mehrere Entscheidungen müssen vor der Installation getroffen werden, da sie danach nur schwer geändert werden können:

### Verschlüsselung (nicht umkehrbar)

VergeOS unterstützt **AES-256-Verschlüsselung im Ruhezustand** für das vSAN. Diese Entscheidung wird während der Installation getroffen und **kann nach der Installation nicht geändert werden** — der Wechsel von verschlüsselt zu unverschlüsselt (oder umgekehrt) erfordert eine vollständige Neuinstallation.

Wenn Sie Verschlüsselung aktivieren:

* Bereiten Sie eine Passphrase für den Verschlüsselungsschlüssel vor (8–64 Zeichen)
* Bereiten Sie ein **USB-Laufwerk für jeden Controller-Knoten vor** (Knoten 1–2 in einem N+1-System; Knoten 1–3 in N+2), um den Verschlüsselungsschlüssel zu speichern (dringend empfohlen). Andere (Scale-out-)Knoten benötigen kein Schlüssel-Laufwerk. Ein Bediener kann alternativ die Passphrase an der Boot-Eingabeaufforderung des Controller-Knotens eingeben.
* Speichern Sie die Passphrase sicher in Ihrem Passwortverwaltungssystem

### Präferenz für RAM-Reservierung

Entscheiden Sie während der Installationsplanung zwischen zwei Ansätzen:

| Ansatz                      | Kompromiss                                                                                                       |
| --------------------------- | ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **Mehr nutzbarer Speicher** | Mehr RAM für Workloads zuweisen und dabei eine leicht reduzierte HA-Failover-Kapazität akzeptieren               |
| **Strengeres N+1-HA**       | Mehr RAM für Failover-Szenarien reservieren und dadurch den verfügbaren Arbeitsspeicher für Workloads reduzieren |

Diese Einstellung kann nach der Installation konfiguriert werden, sollte aber im Voraus geplant werden, damit sie Ihren SLA-Anforderungen entspricht.

### Installationszeitplan

* **Geschätzte Zeit:** 4–8 Stunden, abhängig von der Knotenzahl und der Komplexität der Konfiguration
* Planen Sie ein Wartungsfenster mit den Beteiligten
* Stellen Sie sicher, dass IPMI-/Fernzugriff und Personal vor Ort während des gesamten Fensters verfügbar sind
* Halten Sie die Kontaktdaten des VergeOS-Supports bereit

## Abschließende Prüfungen vor der Installation (24 Stunden vorher)

Führen Sie innerhalb von 24 Stunden vor der geplanten Installation diese abschließenden Prüfungen durch:

* [ ] Alle Hardware physisch installiert, eingeschaltet und besteht den Burn-in-Test
* [ ] Alle Netzwerkkabel angeschlossen und bestehen den "Zugtest"
* [ ] Switch-Konfigurationen abgeschlossen, getestet und gespeichert (`write mem`)
* [ ] IPMI auf allen Knoten erreichbar
* [ ] Erforderliche IP-Adressen verfügbar und ohne Konflikte mit bestehender Infrastruktur
* [ ] Jumbo Frames (MTU 9216+) auf den Core-Fabric-Switch-Ports überprüft
* [ ] Boot-Medium getestet und bereit
* [ ] Alle Laufwerke im BIOS auf jedem Knoten sichtbar
* [ ] Alle NICs im BIOS auf jedem Knoten sichtbar
* [ ] MAC-Adressen anhand der Dokumentation bestätigt
* [ ] Datum/Uhrzeit im BIOS auf allen Knoten korrekt
* [ ] Virtualisierungseinstellungen auf allen Knoten aktiviert
* [ ] Keine konfliktierenden DHCP-Server im Verwaltungsnetzwerk (falls DHCP verwendet wird)

## Zusammenfassung

| Kategorie          | Wichtige Punkte                                                                                                      |
| ------------------ | -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| **Hardware**       | 64-Bit-CPU mit VT-x/AMD-V, 16 GB+ RAM, HBA- oder JBOD-Modus, IPMI konfiguriert                                       |
| **BIOS**           | UEFI (erforderlich für reine NVMe-Systeme), Virtualisierung aktiviert, Secure Boot deaktiviert, Uhren synchronisiert |
| **Boot-Medium**    | ISO vom VergeOS-Support, Rufus (DD-Modus) oder BalenaEtcher, vor dem Installationstag getestet                       |
| **Netzwerk**       | Core Fabric: dedizierte VLANs, MTU 9216, kein Bonding. Extern: Trunk-Ports, optionales LACP-Bonding                  |
| **Dokumentation**  | Kabelplan, Rack-Elevation, Netzwerkdiagramme, IP-Zuweisungs-Tabelle                                                  |
| **Entscheidungen** | Verschlüsselung (ja/nein, nicht umkehrbar), Präferenz für RAM-Reservierung, Installationszeitplan                    |

## Nächste Schritte

Wenn alle Voraussetzungen geprüft und die Dokumentation zur Hand ist, können Sie mit der Installation des Controllers fortfahren: [**Controller-Installation →**](/learn-the-platform/de/modul-3-installation/02-controller-installation.md)


---

# Agent Instructions
This documentation is published with GitBook. GitBook is the documentation platform designed so that both humans and AI agents can read, navigate, and reason over technical content effectively. Learn more at gitbook.com.

## Querying This Documentation
If you need additional information that is not directly available in this page, you can query the documentation dynamically by asking a question.

Perform an HTTP GET request on the current page URL with the `ask` query parameter, and the optional `goal` query parameter:

```
GET https://docs.verge.io/learn-the-platform/de/modul-3-installation/01-pre-installation.md?ask=<question>&goal=<endgoal>
```

`ask` is the immediate question: it should be specific, self-contained, and written in natural language.
`goal` is optional and describes the broader end goal you are ultimately trying to accomplish on behalf of the user. GitBook uses it to tailor the answer towards what is most useful for that goal.

The response will contain a direct answer to the question and relevant excerpts and sources from the documentation.

Use this mechanism when the answer is not explicitly present in the current page, you need clarification or additional context, or you want to retrieve related documentation sections.
